Hoch vom Dachstein an ...

So beginnt unsere Landeshymne und setzt fort: “... bis ins Rebenland ...”. Nun, die Save im Lied gehört nicht mehr zu uns, auch nicht die ganze Drau, aber vom Hochgebirge bis zum Rebenland erstreckt sich unser schönes Land immer noch.

Meine Seite will dir, lieber Gast, einen kleinen Überblick über die Vielfältigkeit unseres Landes vermitteln, dazu nützliche Information und gute Links. Komm mit auf die Reise in die Grüne oder Eherne Mark, du wirst es nicht bereuen. Gute Reise!

Wichtig zu wissen für den Gast ist: wohin will ich? Bevorzuge ich das gebirgige Oberland oder zieht es mich in das sanfte Hügelland der Südoststeiermark oder die Weinberge der südlichen Weststeiermark?

Die Landschaft der Steiermark ist sehr vielfältig. Der Dachstein ist mit 2995 m Gipfelhöhe der höchste Berg der Steiermark. Er liegt im Dreiländereck im Nordosten unseres Bundeslandes, ein mächtiger Gebirgsstock mit zwei mächtigen Gletschern und ausgedehnten Höhlensystemen.Eingebettet in dieses Massiv sind wunderschöne Täler, Hochtäler, Plateaus, Schluchten, Wasserfälle und Seen.

Rund um das Dachsteinmassiv breitet sich das Salzkammergut aus, das ebenfalls drei Bundesländer umfaßt: die Steiermark, Salzburg und Oberösterreich. Der Steirische Teil des Salzkammergutes ist das zu Recht berühmte Ausseerland.Entlang der Dachstein-Südwand bildet die Ramsau eine Art Terrasse, ein Hochplateau, das sich zum Paradies der Skilangläufer entwickelt hat, aber nicht nur: jede Art von Urlauber findet dort das entsprechende Angebot, schöne und preiswerte Unterkünfte und gute Verpflegung. Unser Heimatdichter und Journalist Peter Rosegger nannte es einst die Sonnenterrasse des Paradieses. Das ganze Jahr über ist hier Saison: traumhaft schöne Spazier- und Wanderwege bis hin zum Bergsteigen und Klettern machen Urlaub für wirklich jeden möglich. Sämtliche Wander- und Spazierwege sind auch im Winter geräumt und benützbar, das ist einzigartig.

Darunter liegt das weite Tal von Schladming, Ausgangspunkt für jegliche Art von Wandern und Sport, Austragungsort der alpinen Skiweltmeisterschaft 2013. Die Enns, einer der drei Hauptflüsse der Steiermark, hat dieses Tal geschaffen. Sie entspringt in Salzburg, gräbt sich in den steirischen Tauern ein Bett, bricht sich stürmisch ihre Bahn durch das Gesäuse und verläßt dann die Steiermark, um in Oberösterreich in die Donau zu münden. Sie befruchtet die Narzissenwiesen, die für das berühmte Narzissenfest im Ausseerland sorgen, und über der ganzen Gegend liegt der zarte Duft der Dichternarzisse.

Die gegenüberliegenden Berge, die Tauern, beheimaten unter anderem den Skiort Rohrmoos, von hier aus gelangt man in ein einmaliges, ausgedehntes Skigebiet, das außerdem überaus schneesicher ist. Der alpine Skisport hat hier eine bedeutende Heimat. Im Sommer lädt es zu herrlichen Bergwanderungen ein.

Fährt man vom oberen Ennstal nach Süden, muß man die Tauern queren, einen mächtigen, wenn auch nicht übermäßig hohen Teil der östlichen Zentralalpen. Im Herzen dieses Gebirges liegen die Sölktäler, ein Naturpark, allen Gewalten des Wetters und der Berge ausgesetzt und der Sölkpaß ist der erste, der im Winter gesperrt werden muß. Der bequemste Weg führt durch das Palten- und Liesingtal über den Schoberpaß. Ein nettes kleines Schigebiet bietet da eine Menge Winterfreude. Wie überall in der Steiermark kann man auch hier gut und preiswert übernachten und essen.

Folgt man dem Lauf der Enns durch das Gesäuse und verläßt bei Palfau das Tal der Enns, um an der Nordseite des mächtigen Hochschwabmassivs entlang der wilden Salza durch eine wildromantische Klamm nach Osten zu fahren, gelangt man zu guter Letzt in das Mariazeller Land. Die Kirche von Mariazell hat sich durch den Einfluß der kaiserlichen Familie Habsburg zu einem der wichtigsten Wallfahrtsorte Mitteleuropas entwickelt. Noch immer fährt die berühmte Straßenbahn von Mariazell zum Erlaufsee als Museumsbahn. Der Weg lohnt sich absolut!

Die dritte, mittlere Route südwärts führt an Eisenerz und dem Erzberg vorbei über den Präbichl in das obere Murtal. Der “Steirische Brotlaib” ist noch in Betrieb und dem Besucher werden “Haulifahrten” angeboten, ein Abenteuer für große und kleine Leute. Verborgen und ein bißchen abseits der Hauptstraße liegt zwischen hohen Felsmauern der Leopoldsteiner See. Wer es romantisch liebt, kann dort seine Seele verwöhnen. Und nicht nur das, zwei Lokale sorgen für das leibliche Wohl.