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virtuelle Welten

Was ist nun eine virtuelle Welt? Ganz einfach: ein Computerprogramm mit einer grafischen Oberfläche, das auf einem Server liegt. Es simuliert einen Raum, deshalb heißt der auch Simulator, und dieser kann mit einem eigenen Browser, ähnlich wie Google oder Firefox oder dem Internet Explorer etc. (aber viel komplizierter), Viewer genannt, betreten werden. Klingt kompliziert, meinst du? Ja, das Programm selbst ist kompliziert, aber der Anwender hat leichtes Spiel.

Dieser "Raum" ist im allgemeinen eine ebene Fläche einer genau definierten Größe mit einer Textur, also sichtbaren, veränderbaren Oberfläche. Diese Fläche ist formbar mit Hilfe eines eingebauten, einfachen Grafikprogrammes. Diese Fläche kann der Benutzer mit Hilfe seines Viewers nun verformen, mit neuer Textur versehen, mit Gebäuden und Pflanzen, Figuren und Fahrzeugen füllen und mit einem Avatar (ja, genau wie im Computerspiel!) betreten und sich darin bewegen, Gebäude und Fahrzeuge benützen, fliegen, laufen, springen etc.

Es gibt verschiedene Systems von virtuellen Welten. 

Das wohl älteste ist ActiveWorlds. Es existiert zwar noch immer, hat aber viel User verloren und ist, allen Bemühungen des Hauptprogammierers zum Trotz, infolge des Widerstandes der Eigentümer recht veraltet. Schade, es war nett dort.

Als Second Life mit einem wesentlich anspruchsvolleren Programm eröffnete, hat ActiveWorlds das sehr gespürt.

Ein "Ableger" des Systems von Second Life ist OpenSim. Es ist das gleiche Programm, zumindest in der Basis, wird aber von der Open Source Gemeinschaft stetig weiterentwickelt, wobei man großen Wert auf volle Kompatibilität zu Second Life legt.

Inzwischen arbeitet man an neuen Systemen, die den Download eigener Viewer unnötig machen, denn man kann sie über den normalen Webbrowser betreten. So ein neues System ist Sinespace.

Auf den folgenden Seiten werden ich die einzelnen Systeme näher beleuchten und meine Erfahrungen mit dir, lieber Leser, teilen.

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